Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen. Der Kulturpark bietet Raum für neue Projekte, Initiativen und gemeinsames Gestalten.
Bewässerung
Regenwasser wird von den Dächern in unterirdische Tanks geleitet und steht für die Bewässerung des Innenhofs zur Verfügung. Das überschüssige Regenwasser wird durch eine Versickerungsgallerie in den Boden versickert und sorgt an warmen Tagen für Verdünstungskühlung.
Belüftung
Die Geometrie des Areals ermöglicht eine gute Durchlüftung und eine gegenseitige Verschaltung der Gebäude. Dadurch kann ein angenehmes Klima sowohl in den Wohnungen wie auch im Innenhof geschafft werden.
Kühlung
Büro- und Seminarräume werden im Sommer durch eine energie- und ressourcenschonende Grundwasserkühlung gekühlt. Dabei wird natürlich kühles Grundwasser in einen Wärmetauscher eingeleitet, der über einen Kreislauf an die zentrale Lüftung und an Kühldecken angeschlossen ist.
Versickerung
Innerhalb des Kulturparks wurden überwiegend unversiegelte Flächen umgesetzt. Einzig öffentliche Zufahrten wurden asphaltiert. Offenporige Betonsteine und Kiesflächen erlauben die Wasserversickerung und deren Speicherung, womit zum einen Hochwasserereignissen entgegengewirkt und zum anderen Verdunstungskühlung gewährleistet wird.
Bepflanzung
Die Fläche des Kulturparks weist einen hohen Baumanteil auf. Die Baumarten wurden nach den Gegebenheiten vor Ort ausgewählt. So konnten mit der Verwendung flachwurzeliger Spitz-Ahorne auch unterkellerte Flächen bepflanzt werden.
Der Kulturpark verbindet Wohnen, Arbeiten, Bildung und Kultur an einem Ort. Im Mehrgenerationenhaus leben Familien, Einzelpersonen und Paare unterschiedlicher Hintergründe und Generationen. Gemeinschaft entsteht dabei nicht von selbst, sondern durch gemeinsame Räume, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander und für das Zusammenleben zu übernehmen.
Ein wichtiger Teil dieses Verständnisses ist der Verein «leben wie du und ich», der Menschen mit Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Wohnen mitten im Kulturpark ermöglicht. So wird Inklusion nicht als separates Angebot verstanden, sondern als selbstverständlicher Teil des gemeinschaftlichen Lebens.
Ein Einblick der Bewohner:innen
2015 standen wir zum ersten Mal mitten im Kulturpark. Genauer gesagt: mitten in einer Baustelle. Deborah, hochschwanger, und ich schlichen uns neugierig zwischen Betonwänden und Baukränen hindurch, um unsere künftige Wohnung zu besichtigen. Viel zu sehen gab es nicht: nackte Wände, ein Innenhof als Schuttfeld, das silberne Nachbargebäude existierte erst auf Papier. Man brauchte eine ordentliche Portion Fantasie, um sich hier ein Zuhause vorzustellen. Den Vertrag hatten wir allerdings längst unterschrieben. Die Wohnungssuche in Zürich war auch 2015 schon kein Kinderspiel.
Im Oktober durften wir dann als eine der Allerersten eine Wohnung beziehen. Und wir waren bereits zu dritt: Baby Charlotte war gerade drei Wochen alt. Heute, zehn Jahre später, sind wir zu fünft. Wir sind mit dem Kulturpark gewachsen, und er quasi mit uns.
In dieser Zeit habe ich unzählige Stunden in Koordinatorensitzungen verbracht, durfte einige Bewohnermeetings moderieren, viele Kindergeburtstage in der Megamarie feiern, neue Freundschaften knüpfen, und auch viele liebe Menschen wieder verabschieden.
Aus dem Schuttfeld im Innenhof ist ein lebendiger Treffpunkt geworden: Hochbeete mit Tomaten und Erdbeeren, Blumen, Fahrräder (die ab und zu im Weg liegen) und Kinderlachen prägen heute das Bild. Wir gehen im Ahoi ein und aus und auch im Töpferstudio wurden schon einige Kunstwerke gemacht.
Der Kulturpark ist für uns nicht nur ein Gebäude, sondern ein Stück Heimat. Ein farbiger, lebendiger Fleck mitten im oft etwas grauen und anonymen Zürich-West.
2015 standen wir zum ersten Mal mitten im Kulturpark. Genauer gesagt: mitten in einer Baustelle. Deborah, hochschwanger, und ich schlichen uns neugierig zwischen Betonwänden und Baukränen hindurch, um unsere künftige Wohnung zu besichtigen. Viel zu sehen gab es nicht: nackte Wände, ein Innenhof als Schuttfeld, das silberne Nachbargebäude existierte erst auf Papier. Man brauchte eine ordentliche Portion Fantasie, um sich hier ein Zuhause vorzustellen. Den Vertrag hatten wir allerdings längst unterschrieben. Die Wohnungssuche in Zürich war auch 2015 schon kein Kinderspiel.
Im Oktober durften wir dann als eine der Allerersten eine Wohnung beziehen. Und wir waren bereits zu dritt: Baby Charlotte war gerade drei Wochen alt. Heute, zehn Jahre später, sind wir zu fünft. Wir sind mit dem Kulturpark gewachsen, und er quasi mit uns.
In dieser Zeit habe ich unzählige Stunden in Koordinatorensitzungen verbracht, durfte einige Bewohnermeetings moderieren, viele Kindergeburtstage in der Megamarie feiern, neue Freundschaften knüpfen, und auch viele liebe Menschen wieder verabschieden.
Aus dem Schuttfeld im Innenhof ist ein lebendiger Treffpunkt geworden: Hochbeete mit Tomaten und Erdbeeren, Blumen, Fahrräder (die ab und zu im Weg liegen) und Kinderlachen prägen heute das Bild. Wir gehen im Ahoi ein und aus und auch im Töpferstudio wurden schon einige Kunstwerke gemacht.
Der Kulturpark ist für uns nicht nur ein Gebäude, sondern ein Stück Heimat. Ein farbiger, lebendiger Fleck mitten im oft etwas grauen und anonymen Zürich-West.